Rechtsschutzversicherung: Bundesgerichtshof bestätigt Unwirksamkeit der „Prospekthaftungsklausel“
Der Bundesgerichtshof (BGH) hat entscheiden, dass häufig verwendete Ausschlussklauseln für Kapitalanlagefälle unwirksam sind. Die Versicherungen hatten versucht, ihre Eintrittspflicht bei diesen kostenträchtigen Versicherungsfällen zu umgehen. Alle Versicherungsnehmer, die die beanstandete Klausel in ihren Verträgen haben, können nun auf finanzielle Unterstützung hoffen
SolarWorld AG: Aktienkapital zur Hälfte weg – Wandelanleihen ebenfalls betroffen
Das einstige Vorzeigeunternehmen in der deutschen Solarbranche muss kämpfen, ist ihm doch ein Großteil seines Grundkapitals abhanden gekommen. Ein Verlust nach Steuern in Höhe von Euro 550 Mio. ist danach nicht auszuschließen. Auch der Wert der Anleihen scheint erbarmungslos zu schmelzen. Eiszeit bei SolarWorld-Anleihen bedeutet: Anleger sollten handeln angesichts der mageren Informationspolitik ihres Unternehmens. GÖDDECKE RECHTSANWÄLTE begleiten schon seit Jahren Gläubiger von Schuldscheinanleihen in schwierigen Zeiten.
SolarWorld AG: Rechnung für SolarWorld-Anleger?
Mit dem Slogan „Die Sonne schickt keine Rechnung“ ist lange für Solartechnik geworben worden. Nicht nur die Investition in die umweltfreundliche Technik sollte sich rechnen, auch das Investment in Solarunternehmen sollte gewinnbringend sein. Leider sind die Schatten für die Depots der Anleger deutlich sichtbar; sie müssen aber nicht bleiben. Erfahren Sie, wer jetzt die Rechnung für die Geldgeber bezahlt.
Göddecke Rechtsanwälte: Im Kapitalanlagerecht zu den renommiertesten Beratern des Landes …
… zählt die bundesweit tätige Fachkanzlei für Kapitalanleger laut Nomos-Verlag. Die im April 2013 erschienene über 1.500 Seiten starke Übersicht der KANZLEIEN IN DEUTSCHLAND definiert schon seit Jahren, welche Anwälte besondere Kompetenz bewiesen haben. Die 14. Auflage bestätigt die fachliche Expertise der im Rheinland beheimateten GÖDDECKE RECHTSANWÄLTE in „allen Kapitalmarktsegmenten“.
MWB Vermögensverwaltung AG: Anleger freut sich über gewonnenes Urteil gegen Vorstände und Geschäftsführer
Die Schweizer Vorstände und Geschäftsführer der MWB müssen erneut einem deutschen Anleger Schadenersatz leisten. Sie konnten sich nicht auf die vorgefertigten Formularvordrucke berufen, in denen standardisiert „Zürich“ als Unterschriftsort angegeben war.
Finanzmarktregulierung: AIFM-Richtlinie soll umgesetzt werden
Der Finanzausschuss hat am 24. April 2013 einen zentralen Baustein zur weiteren Finanzmarktregulierung beschlossen. Mit den Stimmen der Koalitionsfraktionen CDU/CSU und FDP und nach Einfügung von 21 Änderungsanträgen der Koalition billigte der Ausschuss den von der Bundesregierung eingebrachten Entwurf eines Gesetzes zur Umsetzung der Richtlinie 2011/61/EU über die Verwalter alternativer Investmentfonds (AIFM-Umsetzungsgesetz, 17/12294). SPD-Fraktion und Bündnis 90/Die Grünen enthielten sich, die Fraktion Die Linke lehnte den Entwurf ab. Zuvor waren mehrere Änderungsanträge der SPD-Fraktion abgelehnt worden.
Bankmanager haftet nicht für „fiktiv“ hinterzogene Steuern seiner Kunden
Wer anderen bei einer Steuerhinterziehung hilft, ist für den dadurch entstandenen Steuerschaden verantwortlich. Dieses Prinzip ist gesetzlich klar geregelt und gilt auch, wenn der Helfende keinen eigenen Vorteil für sich durch die Tat erzielt hat. Ob dieses auch für Bankmanager zutrifft, wenn die Steuerhinterziehung von Bankkunden zwar wahrscheinlich, aber nicht 100 %-ig sicher ist, hatte der Bundesfinanzhof im Januar 2013 zu entscheiden. Er legte sich auf die Faustformel fest: Im Zweifel zu Gunsten des Bankmanagers.
S&K-Unternehmensgruppe: Asset Trust AG und Deutsche Sachwert Emissionshaus AG melden Insolvenz an – Anlegern droht der Totalverlust
Dramatischer Dominoeffekt: Nach den Insolvenzanträgen von drei Gesellschaften der SHB-Unternehmensgruppe (München) und acht Gesellschaften der UNITED INVESTORS-Unternehmensgruppe (Hamburg) stehen nun zwei weitere Gesellschaften mit geschäftlichen Beziehungen zur S&K-Unternehmensgruppe vor dem Aus. Die Folgen für Anleger sind dramatisch.
Investmentrecht: Im Zentrum stehen Altersvorsorge und Steuern
Die deutsche Investmentfondsbranche hat den Vorschlag der Bundesregierung für ein neues Investmentsteuergesetz als „ausgewogene Regelung“ begrüßt. In einer öffentlichen Anhörung des Finanzausschusses am 17. April 2013 zu dem von der Bundesregierung eingebrachten Entwurf eines Gesetzes zur Anpassung des Investmentsteuergesetzes und anderer Gesetze an das AIFM-Umsetzungsgesetz (AIFM-Steuer-Anpassungsgesetz, 17/12603) sprach sich der Fondsverband BVI zwar für eine Reihe von Änderungen aus, warnte aber zugleich vor den Änderungsvorschlägen des Bundesrates (17/13006), „die geeignet sind, den Sparern, der Altersvorsorge und dem Finanzplatz Deutschland zu schaden“.
Finanzkonglomerate: Offenes Fachgespräch im Finanzausschuss des Bundestages
Der Finanzausschuss führt am 15. April ein öffentliches Fachgespräch zur Finanzmarktregulierung durch. Dabei geht es um den von der Bundesregierung eingebrachten Entwurf eines Gesetzes zur Umsetzung der Richtlinie 2011/89/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 16. November 2011 zur Änderung der Richtlinien 98/97/EG, 2002/87/EG, 2006/48EG und 2009/138/EG hinsichtlich der zusätzlichen Beaufsichtigung der Finanzunternehmen eines Finanzkonglomerats, mit dem auch neues EU-Recht umgesetzt wird.
|